Pflanzen Quiz

Bäume, Blumen, Nutzpflanzen und Botanik: Teste, wie gut du Pflanzen aus Wald, Garten und Feld wirklich kennst.

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Über dieses Quiz

Ob Waldrand, Balkonkasten oder Acker: Pflanzen sind überall, doch oft kennt man nur ihre Namen. Das Pflanzen Quiz fragt nach heimischen Bäumen und Wildblumen, nach Zimmer- und Gartenpflanzen und nach Nutzpflanzen, die als Nahrung, Gewürz oder Rohstoff dienen.

In den ersten Stufen geht es um Dinge, die man beim Spaziergang sieht. Später kommen botanische Begriffe dazu, etwa zu Blüten, Früchten und Pflanzenfamilien, außerdem Fragen zu Wachstum, Stoffwechsel und zu besonderen Arten aus fernen Regionen. Auch Pflanzen, die ungewöhnliche Wege zum Überleben gefunden haben, kommen vor. Die schwersten Fragen verlangen Fachwissen, bleiben aber immer eindeutig beantwortbar.

Das Quiz passt zu Gartenfreunden, Wanderern, Schülern und allen, die gern verstehen, wie Natur funktioniert. Als Merkhilfe lohnt es sich, Pflanzen nach Blatt, Blüte und Frucht zu unterscheiden. Wer diese drei Merkmale im Blick hat, kann Arten viel leichter einordnen, auch wenn der Name gerade nicht einfällt.

Wie Botaniker Ordnung in die Pflanzenwelt bringen

Seit Carl von Linné im 18. Jahrhundert sein System der zweiteiligen lateinischen Namen eingeführt hat, trägt jede Art einen Gattungs- und einen Artnamen. Das wirkt auf den ersten Blick sperrig, hat aber einen klaren Nutzen: Volksnamen wechseln von Region zu Region, der wissenschaftliche Name bleibt weltweit gleich. Gattungen werden zu Familien zusammengefasst, und Familiennamen enden in der Botanik meist auf -aceae, etwa bei den Rosengewächsen, zu denen neben Zierrosen auch Apfel und Mandel zählen.

Hinter allem steht der gemeinsame Stoffwechsel: Mit Hilfe des grünen Farbstoffs Chlorophyll bauen Pflanzen aus Kohlenstoffdioxid und Wasser Zucker auf und setzen dabei Sauerstoff frei. Dieses Prinzip erklärt, warum Blätter flach sind, warum Wurzeln Wasser suchen und weshalb Pflanzen ohne Licht nicht lange durchhalten.

Häufige Irrtümer rund um Pflanzen

Die Banane wächst nicht an einem Baum, sondern an einer riesigen Staude ohne verholzten Stamm. Die Tomate gilt botanisch als Beere, und Getreide wie Weizen, Roggen und Gerste gehört zu den Süßgräsern. Bei Rhabarber ist nur der Stiel zum Verzehr gedacht, die Blätter enthalten Oxalsäure und sind nicht zum Essen geeignet. Moose haben keine echten Wurzeln, sondern nur haarfeine Anheftungsorgane, mit denen sie sich festhalten.

Auch bei Wildpflanzen gilt: Wer etwas Essbares sammeln will, sollte die Art zweifelsfrei kennen, denn manche essbaren Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Das Quiz ersetzt keine Bestimmung vor Ort und keinen fachlichen Rat.

So prägst du dir Pflanzen dauerhaft ein

Wer Bäume und Wildblumen sicher erkennen möchte, achtet auf die Blattstellung. Sitzen die Blätter einzeln versetzt am Zweig oder stehen sie sich paarweise gegenüber? Dazu kommen der Blattrand, die Form der Knospen und bei Bäumen die Borke. Notiere zu jeder neuen Art ein Merkmal, das nur sie hat, und verknüpfe es mit einem Ort, an dem du sie gesehen hast.

Im Unterricht passt das Quiz als Einstieg in eine Exkursion oder zur Wiederholung nach einer Unterrichtseinheit zu Photosynthese oder Fortpflanzung. In der Familie macht es Spaß, nach einem Spaziergang die gefundenen Arten abzufragen. Wer Fachbegriffe lernen will, schreibt sich Begriffe wie Staubblatt, Fruchtknoten oder Kelchblatt auf Karteikarten und zeichnet dazu eine einfache Blüte.

Häufige Fragen

Muss ich Botanik studiert haben?

Nein. Die Fragen beginnen mit Allgemeinwissen aus Garten und Natur, nur die oberen Stufen setzen Fachbegriffe voraus.

Was unterscheidet Laub- von Nadelbäumen?

Laubbäume tragen flache Blätter, Nadelbäume Nadeln oder Schuppen. Manche Nadelbäume werfen ihre Nadeln im Herbst ab, andere bleiben das ganze Jahr grün.

Warum haben Pflanzen lateinische Namen?

Der lateinische Name ist international eindeutig, während Volksnamen regional stark schwanken. Eine Pflanze kann in zwei Landstrichen ganz verschieden heißen, der wissenschaftliche Name bleibt gleich.

Sind alle grünen Pflanzen Selbstversorger?

Die meisten ja, denn sie betreiben Photosynthese. Es gibt aber Ausnahmen, etwa Schmarotzer, die ihre Nährstoffe von anderen Pflanzen beziehen, oder Arten, die zusätzlich Insekten fangen und verdauen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Kraut, Strauch und Baum?

Ein Baum hat einen verholzten Hauptstamm, ein Strauch verzweigt sich schon nahe am Boden in mehrere verholzte Triebe. Kräuter bilden kein dauerhaftes Holz und sterben oberirdisch meist nach der Wachstumszeit ab.

Wie funktioniert das Quiz?

Du beantwortest Fragen in zehn Leveln. Jede richtige Antwort bringt dich ein Level weiter, mit jedem Level werden die Fragen schwerer.

Was bringen die Lager?

Lager 1 (Level 4) und Lager 2 (Level 7) sind deine Absicherung. Antwortest du nach einem Lager falsch, startest du wieder dort statt ganz von vorn.

Welche Joker gibt es?

Mit 50:50 werden zwei falsche Antworten ausgeblendet, mit Frage tauschen bekommst du eine neue Frage im gleichen Level. Jeder Joker gilt einmal pro Spiel.

Kostet das Spiel etwas?

Nein. Du brauchst weder Anmeldung noch Konto.