Über dieses Quiz
Zeichentrick ist ein Teil der Fernsehkindheit vieler Generationen und längst auch ein Genre für Erwachsene. Dieses Quiz sammelt Fragen zu Figuren, Serien, Zeichnern und Studios aus den USA, Europa und Asien. Es ist ein inoffizielles Fan-Quiz und steht in keiner Verbindung zu den Rechteinhabern.
Zu Beginn geht es um Figuren und Serien, die fast jeder aus der Kindheit kennt. Später verschieben sich die Fragen zu den Machern und zur Technik: Wer hat eine Figur erfunden, welches Studio hat einen Film produziert, wie wurden frühe Trickfilme hergestellt? Auch Comicvorlagen, Preise und Meilensteine der Animationsgeschichte kommen vor.
Das Quiz eignet sich für Eltern, die sich an ihre eigene Kindheit erinnern, für Fans moderner Serien und für Animationsinteressierte. Wer Neues lernen möchte, kann auf höheren Leveln mehr über die Geschichte des Trickfilms erfahren, von frühen Stummfilmen bis zur Computeranimation.
Techniken: vom Folienbild zum Rechner
Zeichentrick ist ein Oberbegriff mit mehreren Handwerken. Im klassischen Verfahren entstehen Bilder auf transparenten Folien, sogenannten Cels, die über einen gemalten Hintergrund gelegt und fotografiert werden. Stop-Motion arbeitet mit echten Objekten wie Knete oder Puppen, die Bild für Bild bewegt werden, und gilt streng genommen nicht als Zeichentrick. Computeranimation ersetzt Papier und Folie durch Software. „Toy Story“ von 1995 war der erste abendfüllende Film, der komplett am Rechner entstand.
Die Unterscheidung hilft bei Fragen, die sich um Technik, Studios oder Produktionsverfahren drehen.
Häufige Missverständnisse
Zeichentrick gilt oft als Kindermedium. Das stimmt nur teilweise, denn zahlreiche Serien und Filme richten sich ausdrücklich an Erwachsene. Ebenso wird Disney gern als Erfinder des Genres bezeichnet. Dabei gab es Trickfilme schon lange vor dem ersten Disney-Film, und „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ von 1937 war lediglich der erste abendfüllende Zeichentrickfilm des Studios.
Auch der Begriff Anime wird missverstanden. Er bezeichnet nicht ein Genre, sondern Animation aus Japan, im Japanischen sogar jede Art von Animation. Innerhalb des Anime gibt es Komödien, Dramen, Science-Fiction und vieles mehr.
Schließlich lohnt sich ein Blick auf die Synchronisation: In Deutschland klingen Figuren und Namen oft anders als im Original, manchmal ändern sich auch Gags.
Lernen und Spielen
Wer sein Wissen ordnen möchte, legt Kategorien an: Herkunftsland, Jahrzehnt, Technik und Schöpfer. So wird aus einer Sammlung einzelner Titel eine Landkarte der Animationsgeschichte.
Im Familienkreis eignet sich das Quiz als Generationenspiel. Großeltern, Eltern und Kinder bringen jeweils andere Serien mit, und jede Gruppe erklärt, was sie an ihrer Lieblingsfigur mag. In Schulklassen kann es ein Einstieg in ein Projekt zum Trickfilm sein, bei dem Kinder ein einfaches Daumenkino zeichnen.
Das Quiz bleibt damit mehr als ein Namensraten: Es zeigt, wie viel Handarbeit hinter bewegten Bildern steckt.
Häufige Fragen
Wie entsteht ein klassischer Zeichentrickfilm?
Bei der klassischen Technik werden viele einzelne Zeichnungen angefertigt und nacheinander gefilmt. Das Abspielen erzeugt den Eindruck von Bewegung. Heute entsteht vieles am Computer, das Prinzip bleibt gleich.
Sind auch Anime und Comicvorlagen dabei?
Ja, vereinzelt kommen auch Anime und Comic-Vorlagen vor. Der Schwerpunkt liegt aber auf Zeichentrickfilmen und -serien aus aller Welt.
Was ist der Unterschied zwischen Zeichentrick und Animation?
Animation ist der Oberbegriff für alle Verfahren, bei denen Bilder zum Bewegen gebracht werden. Zeichentrick meint gezeichnete Bilder, während Stop-Motion oder Computeranimation andere Techniken nutzen.
Was bedeutet das Wort Anime?
Anime ist die in Japan übliche Kurzform für Animation. Außerhalb Japans bezeichnet es meist Zeichentrick aus Japan. Es ist kein Genre, sondern eine Herkunftsbezeichnung.
Warum klingen Figuren auf Deutsch anders als im Original?
Filme und Serien werden synchronisiert, also von deutschen Sprechern neu vertont. Dabei werden Namen, Wortspiele und Stimmen manchmal angepasst.
Wie funktioniert das Quiz?
Du beantwortest Fragen in zehn Leveln. Jede richtige Antwort bringt dich ein Level weiter, mit jedem Level werden die Fragen schwerer.
Was bringen die Lager?
Lager 1 (Level 4) und Lager 2 (Level 7) sind deine Absicherung. Antwortest du nach einem Lager falsch, startest du wieder dort statt ganz von vorn.
Welche Joker gibt es?
Mit 50:50 werden zwei falsche Antworten ausgeblendet, mit Frage tauschen bekommst du eine neue Frage im gleichen Level. Jeder Joker gilt einmal pro Spiel.
Kostet das Spiel etwas?
Nein. Du brauchst weder Anmeldung noch Konto.