Über dieses Quiz
Dieses Quiz sammelt Fragen aus der Welt der Animationsfilme. Dabei geht es um klassische Zeichentrickfilme, um computeranimierte Filme von Pixar und um die Figuren, Lieder und Märchenvorlagen, die dahinterstehen. Auch Fragen zu Regie, Erscheinungsjahren und Studiogeschichte gehören dazu.
Die ersten Aufgaben kennen schon Kinder aus den bekanntesten Filmen. Danach werden die Fragen genauer: Wer spielt welche Nebenrolle, in welchem Land oder welcher Stadt spielt ein Film, und wer hat ihn gemacht? Die letzten Stufen sind etwas für Fans mit gutem Gedächtnis für Jahreszahlen. Das Quiz eignet sich für Familien, die gemeinsam raten möchten, und für Erwachsene, die sich an Filme ihrer Kindheit erinnern wollen. Die Bandbreite reicht über viele Jahrzehnte.
Eine Merkhilfe: Viele Disney-Filme basieren auf Märchen oder Büchern. Wer die Vorlage kennt, kann Handlung und Schauplatz leichter einordnen. Das Quiz ist ein inoffizielles Fan-Quiz, nicht mit den Rechteinhabern verbunden, und kommt ohne Logos oder Filmbilder aus.
Mehrere Studios unter einem Dach
Hinter dem Namen Disney stehen genau genommen mehrere Produktionsfirmen. Die Brüder Walt und Roy Disney gründeten ihr Studio 1923 in Kalifornien, und aus dem kleinen Zeichentrickbetrieb wurde ein Konzern, zu dem heute auch Marvel und Lucasfilm gehören. Pixar hat seine Wurzeln in der Computerabteilung von Lucasfilm, die Steve Jobs 1986 kaufte und zu einem eigenständigen Studio machte.
Das hilft bei der Einordnung: Wer einen Film zuordnen will, fragt zuerst, ob er aus dem klassischen Animationsstudio stammt oder von Pixar. Der nummerierte Disney-Kanon umfasst nur die Filme des ersten Studios.
Auch der Weg der Technik lässt sich ablesen: Frühe Filme entstanden aus handgezeichneten Einzelbildern auf durchsichtiger Folie, später kamen Computer hinzu, und heute mischen viele Produktionen beide Verfahren. Ein Blick auf die Entstehungszeit verrät daher oft, wie ein Film gemacht wurde.
Vorlagen und verbreitete Irrtümer
Viele Handlungen gehen auf Literatur zurück. „Das Dschungelbuch“ beruht auf Erzählungen von Rudyard Kipling, „Der Glöckner von Notre Dame“ auf einem Roman von Victor Hugo aus dem Jahr 1831, die Meerjungfrau auf einem Märchen von Hans Christian Andersen. „Die Eiskönigin“ ist lose von Andersens „Schneekönigin“ inspiriert. Die Filme erzählen ihre Vorlagen meist freier und harmloser, als sie ursprünglich sind.
Ein häufiger Irrtum lautet, Disney habe den Trickfilm in Spielfilmlänge erfunden. Der älteste erhaltene abendfüllende Animationsfilm ist „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ von Lotte Reiniger aus dem Jahr 1926. Ebenso falsch ist die Vorstellung, Walt Disney habe alle Figuren selbst gezeichnet; die Filme entstanden in großen Teams aus Zeichnern, Autoren und Musikern.
Wiederholen und gemeinsam spielen
Zum Merken hilft eine grobe Dreiteilung nach Technik und Zeit: Zeichentrick der frühen Jahrzehnte, die Musicalfilme ab Ende der 1980er und die computeranimierten Titel danach. Bei Jahreszahlen reicht ein Anker pro Jahrzehnt, an dem du die übrigen Filme aufhängst.
In der Familie funktioniert das Quiz gut als Staffel: Kinder liefern Figuren und Lieder, Erwachsene Jahreszahlen und Regisseure. Auch als Einstimmung vor einem Filmabend oder als Pausenrunde in einer Gruppe ist es geeignet.
Wer das Quiz mit Kindern spielt, kann zusätzlich nach Lieblingsliedern fragen, damit auch die Jüngsten mitreden. Das ergänzt die Wissensfragen und hält die Runde abwechslungsreich.
Häufige Fragen
Sind auch Pixar-Filme enthalten?
Ja. Die Fragen mischen klassische Zeichentrickfilme mit computeranimierten Filmen von Pixar.
Für welche Altersgruppe ist das Quiz geeignet?
Die ersten Fragen lassen sich auch von Kindern aus den bekannten Filmen beantworten. Die späteren verlangen Wissen zu Regie, Jahreszahlen und Studiogeschichte.
Was gehört zum offiziellen Disney-Kanon?
Als Kanon bezeichnet man die nummerierte Reihe der abendfüllenden Animationsfilme, die das Disney-Studio selbst produziert hat. Pixar-Filme zählen dort nicht mit, obwohl beide Studios heute zum selben Konzern gehören.
Warum heißen manche Filme auf Deutsch anders als im Original?
Verleiher übersetzen Titel für den deutschen Markt oft frei oder erfinden neue. So wurde aus „Frozen“ die „Eiskönigin“ und aus „Inside Out“ „Alles steht Kopf“. Das Quiz verwendet die deutschen Titel.
Wie funktioniert das Quiz?
Du beantwortest Fragen in zehn Leveln. Jede richtige Antwort bringt dich ein Level weiter, mit jedem Level werden die Fragen schwerer.
Was bringen die Lager?
Lager 1 (Level 4) und Lager 2 (Level 7) sind deine Absicherung. Antwortest du nach einem Lager falsch, startest du wieder dort statt ganz von vorn.
Welche Joker gibt es?
Mit 50:50 werden zwei falsche Antworten ausgeblendet, mit Frage tauschen bekommst du eine neue Frage im gleichen Level. Jeder Joker gilt einmal pro Spiel.
Kostet das Spiel etwas?
Nein. Du brauchst weder Anmeldung noch Konto.