Über dieses Quiz
Ob Streichen, Zupfen, Blasen oder Schlagen: Musikinstrumente erzeugen Klang auf ganz unterschiedliche Weise. In diesem Quiz geht es um die Instrumente selbst, um ihre Familien, um ihre Herkunft und um die Grundlagen der Musiktheorie, die man zum Verständnis braucht.
Die Fragen beginnen bei bekannten Instrumenten und einfachen Begriffen der Musiklehre, etwa zu Tonfolgen oder Lautstärke. Danach folgen Bauweise und Spieltechnik, Stimmungen und Tonhöhen, Instrumente aus anderen Kulturen und schließlich Fragen zur Geschichte des Instrumentenbaus. Auf den oberen Stufen sind auch historische Erfinder, Orchesterbesetzungen und seltene Instrumente gefragt, die man selbst in Konzertsälen nur selten sieht.
Das Quiz ist für Musikschüler, Hobbymusiker und Neugierige gedacht. Ein Tipp: Wer ein Instrument kennt, aber den Namen nicht, kann über die Klangerzeugung gehen. Wird es angeblasen, gestrichen, gezupft oder angeschlagen? Oft grenzt das die Antwortmöglichkeiten bereits deutlich ein.
Wie Klang entsteht
Jeder Ton entsteht durch Schwingung. Bei Saiteninstrumenten schwingt eine gespannte Saite, bei Blasinstrumenten eine Luftsäule oder ein Rohrblatt, bei Schlaginstrumenten ein Fell, ein Holzstab oder ein Metallkörper. Die Tonhöhe hängt bei Saiten von Länge, Spannung und Dicke ab: kurz, straff und dünn klingt hoch, lang, locker und dick klingt tief. Bei Blasinstrumenten verändern Grifflöcher, Ventile oder Züge die Länge der schwingenden Luftsäule.
Dieses Prinzip erklärt, warum ein Kontrabass größer ist als eine Geige und eine Piccoloflöte kleiner als eine Querflöte. Größe und Tonlage hängen eng zusammen.
Orchester und Ensembles verstehen
Ein klassisches Sinfonieorchester ist in Gruppen gegliedert: Streicher, Holzbläser, Blechbläser und Schlagwerk. Hinzu kommen je nach Werk Harfe, Klavier oder Orgel. Wer diese Aufteilung kennt, kann viele Quizfragen logisch lösen, auch ohne das genaue Instrument zu kennen.
Beachten Sie, dass die Bezeichnungen Holz und Blech nicht immer das Material meinen. Die Querflöte etwa wird zu den Holzblasinstrumenten gezählt, obwohl sie meist aus Metall besteht, weil sie nach ihrer Spielweise und Geschichte eingeordnet wird. Entscheidend ist die Art der Tonerzeugung, nicht das Material.
Lernen und Merken
Zum Einprägen eignet sich eine kleine Tabelle: links die Instrumente, daneben Familie, Tonerzeugung und Tonlage. Wer jedes Instrument mit einem Klangbeispiel verbindet, hat es später deutlich leichter. Ein Besuch bei einer Musikschule oder ein Familienkonzert, bei dem Instrumente vorgestellt werden, macht Unterschiede erlebbar.
Für Gruppen funktioniert ein Ratespiel ohne Technik: Eine Person beschreibt ein Instrument mit drei Hinweisen zu Material, Spielweise und Tonlage, die anderen raten. Musikschulen können das Quiz als Einstieg in eine Unterrichtseinheit nutzen, Eltern als Anregung, mit Kindern verschiedene Instrumente auszuprobieren.
Der Anspruch steigt in den oberen Stufen deutlich, weil dort Instrumente aus anderen Kulturen und der Instrumentenbau eine Rolle spielen. Wer an einer Frage scheitert, merkt sich meist den Zusatztext besser als eine reine Aufzählung.
Häufige Fragen
In welche Gruppen teilt man Musikinstrumente ein?
Üblich sind Streich-, Zupf-, Holzblas-, Blechblas-, Tasten- und Schlaginstrumente. Daneben gibt es wissenschaftliche Systematiken, die nach der Art der Klangerzeugung ordnen.
Brauche ich Vorkenntnisse in Musiktheorie?
Nein. Die ersten Level fragen nach bekannten Instrumenten und einfachen Begriffen. Erst in den höheren Leveln geht es um Stimmung, Bauweise und Instrumentengeschichte.
Warum zählt die Querflöte zu den Holzblasinstrumenten?
Die Einordnung folgt der Tonerzeugung und der Geschichte des Instruments, nicht dem heutigen Material. Frühe Querflöten bestanden aus Holz, moderne sind meist aus Metall, werden aber weiter zu den Holzbläsern gezählt.
Was ist der Unterschied zwischen Tonhöhe und Lautstärke?
Die Tonhöhe beschreibt, wie hoch oder tief ein Ton klingt, und hängt von der Schwingungsfrequenz ab. Die Lautstärke beschreibt die Stärke des Klangs und hängt von der Schwingungsweite ab.
Muss ich ein Instrument spielen, um das Quiz zu lösen?
Nein. Das Quiz fragt nach Wissen über Instrumente, nicht nach Spielfertigkeit. Wer selbst musiziert, hat bei Fragen zur Spieltechnik allerdings einen kleinen Vorteil.
Wie funktioniert das Quiz?
Du beantwortest Fragen in zehn Leveln. Jede richtige Antwort bringt dich ein Level weiter, mit jedem Level werden die Fragen schwerer.
Was bringen die Lager?
Lager 1 (Level 4) und Lager 2 (Level 7) sind deine Absicherung. Antwortest du nach einem Lager falsch, startest du wieder dort statt ganz von vorn.
Welche Joker gibt es?
Mit 50:50 werden zwei falsche Antworten ausgeblendet, mit Frage tauschen bekommst du eine neue Frage im gleichen Level. Jeder Joker gilt einmal pro Spiel.
Kostet das Spiel etwas?
Nein. Du brauchst weder Anmeldung noch Konto.